Saisonverlauf

Debüt von Marco Pezzaiuoli endet torlos

Im spanischen Trainingslager in La Manga bestritt 1899 Hoffenheim ein Testspiel gegen den Drittligisten Real Murcia. Das erste Spiel für den neuen Cheftrainer der TSG, Marco Pezzaiuoli, endete dabei 0:0.

Der Trainer musste auf einige Spieler verzichten. Neben Demba Ba, der offensichtlich wieder einmal einen Wechsel provozieren will, fehlten Vukcevic auf Grund einer Grippe und Tobias Weis wegen Muskelproblemen. Mit von der Partie war die Leihgabe vom FC Bayern München, David Alaba, der eine solide Partie bot.

Vor gerade einmal 150 Zuschauern spielte 1899 in der ersten Hälfte einen guten Fußball, konnte jedoch nicht zu einem Torerfolg kommen. In der zweiten Hälfte der Begegnung stellte Pezzaiuoli sein Team auf insgesamt acht Positionen um. Erfreulich war, dass Tom Starke seit November das erste Mal wieder im Tor stand. Bis zum Rückrunden-Auftakt hat der Hoffenheimer Neutrainer noch einiges zu tun.

Auf Rangnick folgt Pezzaiuoli

Es hat sich in den letzten Wochen und Monaten angedeutet – die Wege von 1899 Hoffenheim und Trainer Ralf Rangnick gehen ab sofort in unterschiedliche Richtungen. Nicht zuletzt der Transfer von Luiz Gustavo zum Liga-Konkurrenten Bayern München hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Seit Wochen wurde in den Medien über Meinungsverschiedenheiten zwischen Mäzen Dietmar Hopp und Ralf Rangnick geschrieben. In der gestrigen Pressekonferenz wurde deutlich gemacht, dass der Wechsel auf Grund der unterschiedlichen Meinungen der beiden Seiten vollzogen wurde.

Dietmar Hopp sagte auf der Pressekonferenz, dass das „Projekt 1. Liga“ bereits nach zwei Jahren für Ralf Rangnick beendet war und es daher verständlich sei, dass Rangnick nach „Herausforderungen in anderen Dimensionen“ suche. Dieses sei der Grund für die Trennung. Ähnliche Worte fand auch Ralf Rangnick zur Trennung. Er äußerte, dass 1899 Hoffenheim in den vergangenen Jahren „erwachsen“ geworden sei und seine Dienste als Trainer somit nicht mehr notwendig sind.

Der Vertrag des 52-Jährigen wäre regulär noch bis zum Sommer 2012 gelaufen. Dieser wurde erst im Mai verlängert und nun aufgelöst. Es folgt im Traineramt Marco Pezzaiuoli, der in der Vergangenheit Trainer von zahlreichen Jugendmannschaften des DFB war und sich somit mit jungen Talenten auskennt.

1899 gegen Nürnberg weiter ungeschlagen

Was Ralf Rangnick nach dem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg über die Statistik gegen die Franken denkt, bleibt sein Geheimnis. Fakt ist, 1899 verliert gegen Nürnberg nicht, aber konnte auch die beiden letzten Begegnungen nicht gewinnen. Zudem musste Hoffenheim den ersten Gegentreffer gegen Nürnberg am gestrigen Samstag hinnehmen. Der Treffer von Christian Eigler war schon deshalb bitter, da dieser zum einen in der Schlussphase fiel und zum anderen die TSG das Spiel deutlich bestimmt hat und hätte gewinnen müssen. Marvin Compper hatte 1899 nach einer Salihovic-Ecke nach der Pause in Front gebracht. Am Ende bleibt ein Punkt, mit dem Trainer Rangnick sicherlich nicht zufrieden ist.

Mit 24 Punkten verbleibt die TSG zumindest bis nach dem Spiel zwischen Freiburg und Gladbach auf dem sechsten Platz. Holt Freiburg mindestens einen Punkt, rutscht Hoffenheim auf Platz 7 ab. Bayern München konnte mit dem Sieg gegen St. Pauli vorbeiziehen und hat nun zwei Punkte mehr auf dem Konto. Der Abstand zum Tabellen-Vierten Mainz kann heute ebenfalls noch wachsen. Mainz spielt zu Hause gegen Schalke 04. Am letzten Hinrundenspiel muss 1899 Hoffenheim zum VfL Wolfsburg, die momentan auf Platz 13 stehen.

16. Spieltag: Statistik spricht für die TSG

Der 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt am heutigen Freitagabend mit der Partie zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart. Am morgigen Samstagnachmittag zur gewohnten Zeit, empfängt die TSG Hoffenheim den 1. FC Nürnberg aus dem Frankenland. Nimmt man die Statistik zur Hilfe, so hat die Mannschaft von Ralf Rangnick zumindest schon einen Punkt sicher. Zum einen hat Nürnberg in dieser Saison erst ein einziges Mal auswärts ein Spiel gewonnen (3:2 in Bremen am 10. Spieltag) und 1899 hat zu Hause in der Rhein-Neckar-Arena von sieben Spielen vier gewonnen. Zum anderen sprechen die bisherigen Ausgänge der vergangenen Spiele klar für Hoffenheim.

Das erste Spiel zwischen beiden Mannschaften konnte 1899 im DFB-Pokal mit 1:0 für sich entscheiden. Im zweiten Aufeinandertreffen am 10. Spieltag der vergangenen Saison, konnte 1899 vor ausverkauftem Haus mit 3:0 gewinnen. Im Rückspiel schaffte Nürnberg ein 0:0 und somit den ersten Punkt gegen die TSG. Zumindest der Kasten von 1899 wurde in jedem Spiel sauber gehalten.

In der Tabelle liegen beide Mannschaften fünf Plätze und fünf Punkte auseinander. Mit einem Sieg haben die Mannen von Ralf Rangnick die Chance, wieder auf einen Platz zu landen, der für das internationale Geschäft qualifiziert. Dazu dürfte der SC Freiburg am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach nicht gewinnen und die TSG ihrer bisherigen Linie gegen Nürnberg treu bleiben.

14. Spieltag: Spitzenspiel in der Rhein-Neckar-Arena

Wenn Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr die Partie zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen anpfeift, dann können sich die Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena auf an spannendes Spiel freuen. Leverkusen hat 25 Punkte und befindet sich auf dem 3. Tabellenplatz, Hoffenheim ist fünfter mit 21 Punkten.

Ein Sieg der TSG wäre schon daher wichtig, um die Verfolger aus Freiburg, Frankfurt und Bayern weiter auf Distanz zu halten. Heute kann 1899 die miserable Bilanz gegen Bayer aufbessern. Vier Mal trafen die beiden Mannschaften in der Bundesliga aufeinander, alle Spiele gewann Bayer Leverkusen. Zuletzt gewann Leverkusen mit 3:0 am 24. Januar des Jahres. Eines ist vorab sicher – es fallen Tore. Die Partie ging bislang nie 0:0 aus, drei Mal gab es eine 3-Tore-Differenz (3:0, 4:1, 5:2).

Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick ist also gewarnt. Der Gast aus Leverkusen ist zudem seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagen. Nach den zwei Niederlagen gegen Hamburg und Freiburg, konnte die TSG am vergangenen Wochenende in Frankfurt deutlich mit 4:0 gewinnen.

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